Was genau ist eigentlich Hypose?

Alle Informationen über Hypnose, die Funktionsweise und die Therapiemöglichkeiten.

Was genau ist Hypnose?

Die Hypnose ist eines der ältesten und effektivsten Heilverfahren überhaupt und wurde schon in der Vergangenheit von vielen
Kulturen mit großem Erfolg eingesetzt. Auch heute wird in zahlreichen Ländern, teilweise unter anderem Namen, immer wieder mit Hypnose erfolgreich therapiert. Die größte Heilkraft für den Menschen steckt in
ihm selbst und muss nur aktiviert werden!

Die Heilhypnose verwendet vorwiegend leichte Stufen der Trance, in denen der Patient jederzeit Entscheidungsfreiheit hat. Das eigene Unterbewusstsein schützt den Patienten zusätzlich. Die Hypnose bietet dem Patienten oftmals die Möglichkeit, mit seinem Unbewussten in Kontakt zu kommen und damit Zugriff auf Informationen und Fähigkeiten zu haben, die seinem normalen Tagesbewusstsein nicht zur Verfügung stehen. Gerade hier ist oftmals Hilfe für gehemmte und durch mangelnde Selbstsicherheit behinderte Menschen zu finden. Aber auch im Sinne der Weiterentwicklung können hier Fähigkeiten aktiviert und in das Bewusstsein integriert werden, die der Patient vorher oft nicht nutzen konnte.

Wie funktioniert Hypnose?

Hypnose ist ein sehr altes und seit Jahrtausenden bewährtes Verfahren, welches unter verschiedenen Namen weltweit
immer wieder eingesetzt wurde und auch heute noch wird. Es ist eines der ältesten Therapieverfahren überhaupt, schon in der Bibel steht: "Am Anfang war das Wort". In der Antike galt beim Heilen der Grundsatz: "Erst das Wort, dann die Pflanze, und erst danach alles andere."

Unter anderem wird sie auch die Mutter der Psychotherapie (Behandlung seelischer Störungen) genannt; die wenigsten wissen, daß Hypnose eines der wissenschaftlich am intensivsten untersuchten Verfahren, und deren Wirkungsweise in zahlreichen Versuchen überprüft und nachgewiesen ist.

Dennoch haftet ihr das Flair des Magischen und Mystischen an, einfach deshalb, weil der Mensch hier in Bereiche vorstößt, die seine innerste Struktur betreffen.

Das Wort Hypnose leitet sich, wie bereits in der Geschichte erwähnt, aus dem griechischen Wort Hypnos ab, welches Schlaf bedeutet. Im Gegensatz zum Zustand des Schlafes besteht eine erhöhte Reaktionsbereitschaft in Richtung der Suggestion, die Aufmerksamkeit ist auf den Hypnotiseur fokussiert. Das Ziel der Hypnose ist das Erreichen eines Trancezustandes, in welchem Kontakt mit dem
Unbewussten durch rechtshemisphärische (der rechten Gehirnhälfte)
Gehirnprozesse erreicht werden kann.

Hypnose bei körperlichen, psychischen und psychosomatischen Erkrankungen

Hypnose bei körperlichen Beschwerden:

Unter somatischen Erkrankungen versteht man Erkrankungen des Körpers, seiner Organe und Steuerungsmechanismen. Im körperlichen Bereich werden Heilsuggestionen nicht gegen Krankheiten gerichtet, sondern dazu verwendet, die Körperfunktionen zu verbessern und zu intensivieren. Von der in der Naturheilkunde gewonnenen Erkenntnis ausgehend, dass der menschliche Körper sich wohl nur selbst heilen kann, soll hier die Aktivierung der dem Körper innewohnenden Heilkräfte angestrebt werden, um die Erkrankung zu besiegen. Schon die geistige Hinwendung zum betroffenen Organ bewirkt, wie wir glauben, eine stärkere Durchblutung des erkrankten Bereichs, und damit eine erhöhte Zufuhr von Sauerstoff und weißen Blutkörperchen, sowie einen verstärkten Abtransport von Abfallstoffen.

Hypnose bei psychosomatischen Beschwerden:

Unter psychosomatisch versteht man Beschwerden, die ihre Ursache im geistig seelischen Bereich haben, sich aber durch körperliche Beschwerden bemerkbar machen. Hier hat die Hypnose eine ihrer Hauptdomänen, da mit Medikamenten nur selten die gleichen Resultate erzielt werden können, wie mit einer Behandlung am Ursprung der Problematik, an der Psyche. In der Praxis wird man immer versuchen, an der Ursache der Erkrankung zu arbeiten, und nicht nur an deren Symptomen. Wir wissen heute, dass die Psyche an fast jedem Krankheitsgeschehen irgendwie mitbeteiligt ist; entweder als Auslöser, oder als Betroffener (somatopsychisch). Hier gilt: Das Seelische entscheidet über viele Krankheiten und beeinflusst nahezu jede!

Hypnose bei psychischen Beschwerden:

Auch hier ist die Hypnose eines der wenigen Verfahren, welches an der Basis ansetzt. Die Erkrankung, welche aus dem Unbewussten des Patienten ihren Einfluss nimmt, wird aus Sicht des Hypnotherapeuten in eben diesem Bereich gesucht und behandelt.Hier wäre, wie wir meinen, der Vergleich von Angler und Taucher angebracht; während andere Verfahren, die mit dem Bewusstsein arbeiten, an der Oberfläche fischen, und darauf hoffen, das ihnen etwas an die Angel oder in die Netze geht, "taucht" der Hypnotherapeut mit seinem Klienten in das Unbewusste ein, lässt diesen oftmals dort das eigentliche Problem erkennen und mit ihm verhandeln. Damit kann zumindest der Behandlungsverlauf im Verhältnis zur Psychoanalyse beträchtlich verkürzt sein, und im Gegensatz zur Verhaltenstherapie wird das Einüben von gewissen Tätigkeiten, das Probehandeln, überhaupt erst möglich, und das in beliebiger Abschwächung.

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