Hypnose bei somatischen

Hypnose bei somatischen Erkrankungen

Unter somatischen Erkrankungen versteht man Erkrankungen des Körpers, seiner Organe und Steuerungsmechanismen.
Alles, was im Körper geschieht, wird über einen Gedanken ausgelöst, auch wenn die meisten Körperfunktionen unbewußt über unser vegetatives (für die Körperfunktionen), autonomes, d.h. selbständig funktionierendes Nervensystem gesteuert werden.

Im körperlichen Bereich werden Heilsuggestionen nicht gegen Krankheiten gerichtet, sondern dazu verwendet, die Körperfunktionen zu verbessern und zu intensivieren. Von der in der Naturheilkunde gewonnenen Erkenntnis ausgehend, dass der menschliche Körper sich wohl nur selbst heilen kann, soll hier die Aktivierung der dem Körper innewohnenden Heilkräfte angestrebt werden, um die Erkrankung zu besiegen. Schon die geistige Hinwendung zum betroffenen Organ bewirkt, wie wir glauben, eine stärkere Durchblutung des erkrankten Bereichs, und damit eine erhöhte Zufuhr von Sauerstoff und weißen Blutkörperchen, sowie einen verstärkten Abtransport von Abfallstoffen.

Eine gezielte Aktivierung des Immunsystems kann aus dieser Sicht für eine erhebliche Produktionssteigerung und intensive Tätigkeit der Granulozyten- und Lymphozytenpopulation sorgen, wie durch Blutuntersuchungen nachgewiesen wurde.

Auch bei Erkrankungen, deren Ursache zwar im psychischen (geistig-seelischem) Bereich liegt, deren Ursprung aber nicht behandelt werden kann (Patient möchte an dieser Stelle keine Veränderungen vornehmen: Familie, Beruf etc.), ist nicht selten hier eine stützende Therapie möglich, falls der Therapeut damit einverstanden ist.

Für eine stützende Therapie kann auch der Zeitfaktor sprechen: Bei Notfallbehandlungen ist eine ausreichende Exploration und Anamnese, also tiefe Erkundung der Krankengeschichte und der Beschwerdebilder, oft nicht möglich.

Scroll to Top